Bone Beast!
Mitmuss-Rhythmus
Wem gehört die Welt?
Dem, dem sie gefällt!
Dem, der sie beschützt.
Wem gehört die Erde?
Vielen, einem Organismus,
einem Rhythmus, wo man mitmuss:
„Kikeriki!“, kräht der Gockel, eitel und stolz,
geschnitzt aus einem ganz besonderen Holz.
„Quak!“, ruft der Frosch, der an seiner Backe klebt,
weil er nicht in seinem Halse lebt.
„Wuff! Wuff!“, bellt der bunte Hund.
Der Gockel hat zugleich `nen Schnabel und `nen Mund!
„Miau!“, der kleine Löwe mutig brüllt.
Der Wille zu Behüten den Gockel sogleich erfüllt!
„Pok! Poook!“, das Küken lacht,
weil es sich keine Sorgen über morgen macht.
„Krächz! Krächz! Krächz!!“, räuspert sich der Rabe.
Der Gockel ergeht sich in aufgeregtem Gehabe.
„Huu-hu-huuu!“, eine kauzig komische Stimme erklingt,
die das Zischen der listigen Schlangen verschlingt.
„Gefahren gibt es viele!“, schnattert es gleich darauf laut von unten,
„Mein lieber Schwan, im Zusammenhalt haben wir die Rettung gefunden!“
„Rischel! Raschel!“ Niemand ist zu sehen!
Flink wie ein Wiesel sollte der Gockel fürs Gute über die Erde gehen.
Es ist ein seltener Vogel, der die Geschicke lenkt,
drum gebt gut acht und stets bedenkt:
Die Welt, die ist nicht vogelfrei!
Sei, wie ein bunter Vogel frei!
Nature in a Bottle
Der Affe aus Eis hält in den Händen eine Flasche.
Das Kalb fragt: "Macht `s was aus, wenn ich mal nasche?"
Der welke Blätter-Wichtel trägt eine Regenbogenmütze.
Er steht, wenn `s taut, ganz allein in einer kalten Wasserpfütze.
Wasserwesen ... Waterhorse!
Ist es eines oder sind es viele?
Eröffnet sind die Wasserspiele,
Schnäbel, Schnauzen, Nasen,
gluckern, blubbern Blasen,
das Wasser spritzt zu allen Seiten,
auf dem Pferd, da kannst du reiten!
CC : Green Rabbit
Bei wem versteckt sich der Osterhase im Herbst?
Bei den Crazy Creatures, hinterm welken Blatt. Er hat schon jetzt das Warten satt!
Laterne, Laterne, ... Löwe, Eule, Lampenschein!
Ein Riss hallt
durch die Finsternis!
Die Blätter schrumpeln.
Helden rumpeln.
Schattenmänner der Vergangenheit,
weil ihr König, Reiter oder Minnesänger seid.
Beherzt wie ein Löwe, schreitet der eine voran,
von der Vogelweide, der andere kam sodann,
er sang wie eine erleuchtete Eule,
welch wunderprächtiges Geheule …
von der Glut der Liebe und des Mutes!
Stimmet ein und tuet Gutes:
Laterne, Laterne … Löwe, Eule, Lampenschein,
so schön kann teilen sein!
Und jetzt ist leider Schluss,
weil das Gedicht ein Ende haben muss:
Tierische Lampions, laufende Lichter,
verschwunden sind nun alle traurigen Gesichter!